Abendandacht Nr. 82


Guten Abend,

wir alle haben unsere Träume, Hoffnungen, Ziele und Sehnsüchte (ebenso wie unsere Ängste) – für uns persönlich, für unsere Familien und für die Gesellschaft, in der wir leben. Aber was hält die Zukunft für uns bereit?

  • 1962 wurden die Beatles von der Decca Recording Company mit der Begründung abgelehnt: „Gitarrenbands geraten aus der Mode.“

  • 1974 sagte Margaret Thatcher: „Es wird noch Jahre dauern – nicht mehr in meiner Zeit – bis eine Frau Premierminister von England wird.“

  • 1977 behauptete Ken Olson, Vorsitzender der Digital Equipment Co.: „Es gibt keinen Grund, warum jeder einen Computer zu Hause haben sollte.“

Wenn wir über die Zukunft nachdenken und uns von unseren persönlichen Annahmen leiten lassen, können wir uns gehörig irren, wie oben beschrieben.

Wie können wir die richtigen Zukunftsentscheidungen treffen? Entscheidungen, die wir hinterher nicht bereuen, oder unter denen wir nicht leiden müssen?

Für mein persönliches Leben ist mir, was die Zukunftsfrage angeht, wichtig geworden „ins Kartenmaterial“ zu schauen. Ich bin als Christ davon überzeugt, dass Gott Wegweisendes für die Zukunft zu sagen hat. Sein Wort ist wie eine „Marschorder“ durch das unbekannte Terrain „Zukunft“. Darum lohnt es sich, viel Zeit damit zu verbringen, um Gottes Zukunftsspur und Absicht zu erkennen.

Wer nur auf den Mainstream, also die Meinung der Masse hört oder seiner eigenen Intuition folgt, kann auf dem Holzweg landen.

Jesus sagt in Seinem Wort deutlich vorher, dass das Weltgefüge, wie wir es heute kennen, ein Auslaufmodell ist. Jesus spricht von „Wehen“, die über die Menschheit und Natur hereinbrechen werden. Schmerzhafte Zeiten mit Kriegen, Katastrophen und Chaos.

Die Entrückung seiner Gemeinde und Seine sichtbare Wiederkunft sind das neue Leben, das die Wehenkontraktionen hervorbringen werden.

Auch wenn ich persönlich noch nicht genau weiß, wie weit diese Wehen schon fortgeschritten sind, so weiß ich doch, dass ich eines Tages sterben werde. In Psalm 90 steht: „Lehre mich bedenken, dass ich sterben muss, auf das ich klug werde!“ Also mein Leben so zu leben, dass ich Gott eines Tages unter die Augen treten kann. Aber wer kann das? Nur der, der eine weiße Weste hat.

Wir sind jetzt mitten in der Passionszeit. Diese weißen Westen will Jesus uns schenken. Indem wir Seine Vergebung, Sein stellvertretendes Bezahlen für uns in Anspruch nehmen und IHN als Herrn und Retter annehmen, schenkt ER uns diese „weißen Westen“ – Seine Vergebung.

Damit habe ich auf jeden Fall gut für die Zukunft vorgesorgt. Komme, was da immer kommen will.

Wenn du Fragen zu diesen „weißen Westen“ oder sonst etwas hast, darfst du dich gerne bei mir melden.


Einen guten Abend,

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