Abendandacht Nr. 91


Guten Abend,

auf einer Einkaufstour in Los Angeles kaufte sich Robbie Williams einmal 7 Autos, u.a. einen nagelneuen Ferrari, einen schnellen Porsche und einen luxuriösen Mercedes. Wenige Tage später bereute er bereits seine Einkäufe wieder.

Robbie Williams spricht offen über sich; gnadenlos ehrlich geht er mit seiner Selbstbezogenheit und seinen Abhängigkeiten um. In seinem Lied, „Feel“, singt er:

Ich sehne mich danach, wahre Liebe zu fühlen… (I just want to feel real love…)
Da ist ein Loch in meiner Seele (There’s a hole in my soul)
Man kann es in meinem Gesicht sehen (You can see it in my face)
Es ist riesengroß (It’s a real big place.)

Gott hat die Sehnsucht „wahre Liebe zu fühlen“, in den Menschen eingepflanzt. Dieses „Loch in meiner Seele“ kennen wir alle. Es verursacht einen Durst, der sich nicht mit Autos, Wohlstand, Erfolg oder Drogen stopfen lässt.

Dieses Loch kann nur Gott ausfüllen. Jesus sagte, wenn wir zu Ihm kommen und trinken, wird Er diesen geistlichen Durst stillen, indem Er uns den Heiligen Geist gibt, der in uns Wohnung nimmt (Johannes 7,37).

Nur ER kann dir wirkliche und dauerhafte Erfüllung deines Lebens schenken, weil du auf IHN hin geschaffen bist. Jesus ist das Lebenselement, das dir Kraft für deinen Alltag und Halt für deine Ewigkeit gibt.

Als an Pfingsten der Heilige Geist auf die 3000 an Jesus gläubig Gewordenen kam, wurden sie vom Heiligen Geist erfüllt. Die Freudenquelle begann in ihrem Leben zu sprudeln.

Diese Quelle hat zwei Wasseradern, die sie speisen:

Zum einen ist es die Einsicht und das Bewusstsein der eigenen Schuld und Sünde, die sie nun abgenommen und vergeben bekommen haben. Sie müssen endlich nichts mehr unter den Teppich kehren, sondern können es bekennen; danken, dass Jesus dafür gestorben ist und durch Seine Vergebung aufatmen.

Die zweite Wasserader ist der neue Sinn im Leben, eine neue Mitte:

Für Jesus zu leben und die eigene Kraft, Zeit, Begabungen und Finanzen IHM zur Verfügung zu stellen und so die Freude mit anderen zu teilen. Dabei wird man nicht ärmer, trotz aller Mühe und Schweiß. Ein tiefer Frieden entsteht, der weit über alles andere hinausgeht. Daraus ergeben sich Erfahrungen, Begegnungen, Einsichten und Zufriedenheit, die so nur ein dankbar Hingegebener erlebt. Und selbst der Tod hat seinen traurigen Schrecken verloren und ist die Tür zum ewigen Freudenfest beim Himmlischen Vater.

In diesem Sinne ein freudenreiches, erfülltes Pfingstfest.


Mit herzlichen Grüßen,

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